Die zweite bedeutende Attraktion ist das Fortaleza von Sagres. An dieser Stelle befand sich die Seefahrerschule von Heinrich dem Seefahrer. Sehr schön sind die riesige Windrose auf dem Platz im Inneren der Festung sowie die kleine Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Weiter bieten sich die begehbare Festungsmauer und ein Rundweg entlang der Klippen hinter der Festung an. Der Spaziergang dauert etwa 45 Minuten. In neuerer Zeit kam noch ein tolles Museum dazu, das seine Besucher durch wechselnde Ausstellungen mit Kunst und Fotografie überrascht. Der Eintritt muss für alle Bereiche innerhalb des Fortaleza nur einmal bezahlt werden.
Beschauliches Sagres
In Sagres gibt es noch einen netten Hafen, hier ist nicht viel los, aber eine eindrucksvolle Kulisse ist es schon. An der Hauptstraße, die dort hinführt, befinden sich im Stadtkern kleinere Geschäfte, einige Cafés, Pensionen und ein kleiner Platz. Hier gibt es eine Touristeninfo, wo man dem Gast mit Rat und Tat zur Seite steht. Allgemein lässt sich sagen, dass Sagres wegen seiner abgeschiedenen Lage ein eher verschlafenes Nest ist. Den Ballermann sucht man hier vergebens. Wer seine Ruhe sucht und die lange Anfahrt nicht scheut, ist dort genau richtig. Aber wie überall in der Algarve, "Very expensive".
Einzigartig - Praia do Castelejo
Nördlich von Sagres findet man die Kleinstadt Vila do Bispo, von wo aus eine Fahrstraße zum Praia do Castelejo führt. Am Strandrestaurant kann man das Auto stehen lassen und den Rest zu Fuß laufen. Der Ort ist auch bei internationalen Publikum sehr beliebt. Der Strand besteht aus feinem Sand und ist von hohen Klippen umgeben. Dunkle Felsformationen geben ein beeindruckendes Bild ab. Hier scheint immer ein Wind zu wehen, der die Wellen des blauen Atlantiks antreibt.